Kundenlogin
Ihre Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu unseren Produkten oder zu Ihrer Bestellung und möchten sich direkt an uns wenden? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns:

Telefon: 02642 931-333
>> Zum Kontaktformular
Wissenswert

Geplante Änderungen zum 1. Januar 2019

13.06.2018 Zum 1. Januar 2019 sollen grundlegende Änderungen im Mitglieds- und Beitragsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft treten. Die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung wird dabei die größte Breitenwirkung erzielen.

Entlassmanagement: Arzneimittelversorgung

17.05.2018 Seit dem 1. Mai 2018 sind neue Regelungen in Kraft, die bürokratische Hindernisse bei der Arzneimittelversorgung nach Klinikaufenthalten abbauen.

Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen 2018

28.03.2018 Am 1. Januar 2018 sind für Krankenkassen bedeutsame Änderungen des SGB IX in Kraft getreten. Weitere Neuregelungen zum Jahresbeginn 2020 und 2023 zeichnen sich ab.

IGeL-Monitor

28.02.2018 Eine nicht kommerzielle Plattform, der IGeL-Monitor, informiert im Internet über Nutzen und Nachteile von sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen.

Rechengrößen 2018

10.01.2018 Die Verordnung über die Sozialversicherungs-Rechengrößen für das Jahr 2018 wurde am 24. November 2017 veröffentlicht. Die neuen Rechenwerte finden Sie hier.

Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2018 beträgt 1,0 Prozent

10.01.2018 Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der GKV beträgt 2018 1,0 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als 2017. Er ist ein wichtiger Faktor für die Haushaltsplanungen und für die Festlegung des individuellen Zusatzbeitragssatzes einer Krankenkasse.

2018 sinkt Beitragsatz zur Rentenversicherung

10.01.2018 Der RV-Beitragssatz sinkt zum 1. Januar 2018 auf 18,6 Prozent.

Reform des Mutterschutzrechts

10.01.2018 Am 30. Mai 2017 ist das Gesetz zur Reform des Mutterschutzrechts in Kraft getreten. Neben der Ausweitung des geschützten Personenkreises wird es zum Beispiel einen besseren Schutz für Mütter von behinderten Kindern geben.
Die meisten Neuregelungen sind nun zum 1. Januar 2018 wirksam geworden.

Anspruch auf Medikationsplan

02.11.2017 Alle gesetzlich Krankenversicherten haben seit Oktober 2016 die Möglichkeit sich einen Medikationsplan ausstellen zu lassen.

Entlassmanagement

30.10.2017 Seit dem 1. Oktober 2017 sind Krankenhäuser verpflichtet, ihren Patienten ein standardisiertes Entlassmanagement anzubieten.

          Leistungsabrechnung und Datenaustausch mit Krankenkassen

          Loseblattwerk
          (Abonnement)
          Artikel-Nr. 39000
          Loseblattwerk
          Format: DIN A5, 6 Ordner mit Register. Umfang ca 5.970 Seiten
          Stand: Juni 2018
          ISBN: 978-3-553-39000-2
          Aktualisierungen: Zur Fortsetzung mit kostenpflichtigen Nachträgen (ca. 6 Aktualisierungen p. a.)
          Verfügbarkeit: lieferbar
          Preisinformation: inkl. der gesetzlichen MwSt. und versandkostenfreier Zusendung im Inland.
          Preis: 182,00 €

          Durch die Neuregelungen des Gesundheitsstrukturgesetzes 1995 wurden die Abrechnungsverfahren zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und ihren Vertragspartnern auf den elektronischen Datenaustausch umgestellt. Grundlage für die Übermittlung von z. B. den Leistungsabrechnungen ist also die elektronische Datenübertragung, in erster Priorität mittels Datenfernübertragung.

          Die Neuregelung betrifft überwiegend die technische Organisation für die elektronische Übermittlung der Abrechnungen. Für den elektronischen Datenaustausch zwischen den Vertragspartnern sind Standards und Normen erforderlich. Standards und Normen sorgen für Effizienz bei den notwendigen Verwaltungsabläufen. Mit dem Begriff Vertragspartner sind alle Dienstleister gemeint, die für die Mitglieder der Krankenversicherung und ihre Familienangehörigen Leistungen im Rahmen des Versicherungsverhältnisses erbringen, vor allem Ärzte, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Polikliniken sowie die Sonstigen Leistungserbringer wie Badebetriebe, Masseure, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Logopäden, Sprachheilbehandler, Hebammen, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädie-Schumacher/Techniker, Krankentransport-Unternehmer, Taxiunternehmen und Luftrettungsdienste sowie sonstige Lieferanten. Vertragspartner für die Pflegeversicherung sind die Leistungserbringer der Pflegeversorgung, insbesondere kommunale oder karitative Einrichtungen, aber auch Krankenhäuser, private Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Orthopädietechniker usw.
          Standards und Normen sorgen für Effizienz bei den notwendigen Verwaltungsabläufen.

          Soweit im Einzelfall die technischen Voraussetzungen nicht vorhanden sind oder eine Umstellung auf Datenfernübertragung nicht wirtschaftlich ist, kann die Datenübermittlung auf maschinell verwertbaren Datenträgern erfolgen.

          Der elektronische Datenaustausch ist inzwischen an die Stelle der papierbasierten Kommunikation getreten. Grund dafür ist neben der gesetzlichen Verpflichtung die schnelle, sichere Kommunikation des elektronischen Datenaustausches. Der papierlose Datenaustausch hat erhebliche Rationalisierungsmöglichkeiten:

          • weniger Aufwand für Datenerfassung,
          • weniger Aufwand durch Wegfall von Fehlermöglichkeiten bei der Erfassung,
          • Zeitersparnis beim Datentransport,
          • Verbesserung der Verfahrensabläufe im Abrechnungsgeschäft durch Vereinheitlichung und Strukturierung der Verarbeitung bei den Krankenkassen.

          Insbesondere die Wirtschaftlichkeitsvorteile liegen für beide Seiten auf der Hand, sowohl für die Krankenkassen als auch für deren Vertragspartner.

          Zielsetzung des Gesetzgebers und ihr Nutzen sind klar, die Umsetzung war aber aufgrund der heterogenen technischen Ausgangssituation der Vertragspartner mit einigen Hürden verbunden. Unter anderem mussten Medienbrüche vermieden werden.

          Dies stellte die Vertragspartner im Gesundheitssystem vor die Anforderung, die technischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine effiziente und effektive elektronische Kommunikation betrieben werden kann, der alle am Verfahren Beteiligten auch folgen können. Hier kommt es deshalb grundsätzlich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner an.

          Die inzwischen etablierten Kommunikationsverfahren berücksichtigten deshalb soweit als möglich anerkannte Standards und Normen.

          Von Beginn an wurde größten Wert auf den Schutz der Daten auf dem Transportwege gelegt. Hier kommt der höchst mögliche technische Standard zum Einsatz der in der „Security Schnittstelle für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen“ beschrieben ist. Es handelt sich um die festgeschriebene, jedoch offengelegte Schnittstelle für das Gesundheits- und Sozialwesen. Erklärtes Ziel der Definitionen ist es, im Gesundheits- und Sozialwesen eine gesicherte digitale Kommunikation unabhängig von der Art der beteiligten Systeme zu gewährleisten. Dabei nimmt die kryptographische Technik als grundlegendes Verfahren einer Sicherheitstechnologie die zentrale Rolle ein.

          Die beteiligten Vertragspartner arbeiten gemeinsam an der Pflege und Weiterentwicklung der Technischen Richtlinien für den elektronischen Datenaustausch. Die Richtlinien regeln die Kommunikation der Krankenkassen mit den Leistungserbringern und Arbeitgebern sowie Dritten wie Ministerien, dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit, den Bundes- und Landesämtern und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.