Kundenlogin
Ihre Ansprechpartner
Ansprechpartner
Sie haben Fragen zu unseren Produkten oder zu Ihrer Bestellung und möchten sich direkt an uns wenden? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns:

Telefon: 02642 931-333
>> Zum Kontaktformular
Wissenswert

Terminservice- und Versorgungsgesetz – TSVG

21.02.2019 Am 16. Januar 2019 fand die öffentliche Anhörung zum Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes statt. Durch das TSVG sollen gesetzlich Versicherte schneller als bisher einen Arzttermin bekommen. Außerdem sollen u. a. Versorgungsalternativen in strukturschwachen Gebieten geschaffen werden. Das Inkrafttreten des Gesetzes ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2019 sinkt auf 0,9 Prozent

10.01.2019 Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der GKV beträgt 2019 0,9 Prozent. Er ist ein wichtiger Faktor für die Haushaltsplanungen und für die Festlegung des individuellen Zusatzbeitragssatzes einer Krankenkasse.

GKV-Versichertenentlastungsgesetz in Kraft getreten

09.01.2019 Weite Teile des GKV-Versichertenentlastungsgesetzes sind am 15. Dezember 2018 in Kraft getreten. Es beinhaltet grundlegende Änderungen im Mitglieds- und Beitragsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung ab 2019 wird dabei die größte Breitenwirkung erzielen.

RV-Beitragssatz auch 2019 unverändert

09.01.2019 Der RV-Beitragssatz beträgt wie im Vorjahr weiterhin 18,6 Prozent.

Rechengrößen 2019

01.01.2019 Die Verordnung über die Sozialversicherungs-Rechengrößen für das Jahr 2019 wurde am 27. November 2018 veröffentlicht. Die neuen Rechenwerte finden Sie hier.

IGeL-Monitor

03.09.2018 Eine nicht kommerzielle Plattform, der IGeL-Monitor, informiert im Internet über Nutzen und Nachteile von sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen.

Geplante Reform der ärztlichen Honorare

03.09.2018 Die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Honorarsystem bei der ärztlichen Vergütung hat sich im August 2018 konstituiert. Mit ersten Ergebnissen wird Ende 2019 gerechnet.
Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen 2018

28.08.2018 Am 1. Januar 2018 sind für Krankenkassen bedeutsame Änderungen des SGB IX in Kraft getreten. Weitere Neuregelungen zum Jahresbeginn 2020 und 2023 zeichnen sich ab.

Entlassmanagement: Arzneimittelversorgung

17.05.2018 Seit dem 1. Mai 2018 sind neue Regelungen in Kraft, die bürokratische Hindernisse bei der Arzneimittelversorgung nach Klinikaufenthalten abbauen.

Rechengrößen 2018

10.01.2018 Die Verordnung über die Sozialversicherungs-Rechengrößen für das Jahr 2018 wurde am 24. November 2017 veröffentlicht. Die neuen Rechenwerte finden Sie hier.

          Leistungsabrechnung und Datenaustausch mit Krankenkassen

          Loseblattwerk
          (Abonnement)
          Artikel-Nr. 39000
          Loseblattwerk
          Format: DIN A5, 6 Ordner mit Register. Umfang ca 6.020 Seiten
          Stand: November 2018
          ISBN: 978-3-553-39000-2
          Aktualisierungen: Zur Fortsetzung mit kostenpflichtigen Nachträgen (ca. 6 Aktualisierungen p. a.)
          Verfügbarkeit: lieferbar
          Preisinformation: inkl. der gesetzlichen MwSt. und versandkostenfreier Zusendung im Inland.
          Preis: 182,00 €

          Durch die Neuregelungen des Gesundheitsstrukturgesetzes 1995 wurden die Abrechnungsverfahren zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung und ihren Vertragspartnern auf den elektronischen Datenaustausch umgestellt. Grundlage für die Übermittlung von z. B. den Leistungsabrechnungen ist also die elektronische Datenübertragung, in erster Priorität mittels Datenfernübertragung.

          Die Neuregelung betrifft überwiegend die technische Organisation für die elektronische Übermittlung der Abrechnungen. Für den elektronischen Datenaustausch zwischen den Vertragspartnern sind Standards und Normen erforderlich. Standards und Normen sorgen für Effizienz bei den notwendigen Verwaltungsabläufen. Mit dem Begriff Vertragspartner sind alle Dienstleister gemeint, die für die Mitglieder der Krankenversicherung und ihre Familienangehörigen Leistungen im Rahmen des Versicherungsverhältnisses erbringen, vor allem Ärzte, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Polikliniken sowie die Sonstigen Leistungserbringer wie Badebetriebe, Masseure, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Logopäden, Sprachheilbehandler, Hebammen, Augenoptiker, Hörgeräteakustiker, Orthopädie-Schumacher/Techniker, Krankentransport-Unternehmer, Taxiunternehmen und Luftrettungsdienste sowie sonstige Lieferanten. Vertragspartner für die Pflegeversicherung sind die Leistungserbringer der Pflegeversorgung, insbesondere kommunale oder karitative Einrichtungen, aber auch Krankenhäuser, private Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Orthopädietechniker usw.
          Standards und Normen sorgen für Effizienz bei den notwendigen Verwaltungsabläufen.

          Soweit im Einzelfall die technischen Voraussetzungen nicht vorhanden sind oder eine Umstellung auf Datenfernübertragung nicht wirtschaftlich ist, kann die Datenübermittlung auf maschinell verwertbaren Datenträgern erfolgen.

          Der elektronische Datenaustausch ist inzwischen an die Stelle der papierbasierten Kommunikation getreten. Grund dafür ist neben der gesetzlichen Verpflichtung die schnelle, sichere Kommunikation des elektronischen Datenaustausches. Der papierlose Datenaustausch hat erhebliche Rationalisierungsmöglichkeiten:

          • weniger Aufwand für Datenerfassung,
          • weniger Aufwand durch Wegfall von Fehlermöglichkeiten bei der Erfassung,
          • Zeitersparnis beim Datentransport,
          • Verbesserung der Verfahrensabläufe im Abrechnungsgeschäft durch Vereinheitlichung und Strukturierung der Verarbeitung bei den Krankenkassen.

          Insbesondere die Wirtschaftlichkeitsvorteile liegen für beide Seiten auf der Hand, sowohl für die Krankenkassen als auch für deren Vertragspartner.

          Zielsetzung des Gesetzgebers und ihr Nutzen sind klar, die Umsetzung war aber aufgrund der heterogenen technischen Ausgangssituation der Vertragspartner mit einigen Hürden verbunden. Unter anderem mussten Medienbrüche vermieden werden.

          Dies stellte die Vertragspartner im Gesundheitssystem vor die Anforderung, die technischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass eine effiziente und effektive elektronische Kommunikation betrieben werden kann, der alle am Verfahren Beteiligten auch folgen können. Hier kommt es deshalb grundsätzlich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner an.

          Die inzwischen etablierten Kommunikationsverfahren berücksichtigten deshalb soweit als möglich anerkannte Standards und Normen.

          Von Beginn an wurde größten Wert auf den Schutz der Daten auf dem Transportwege gelegt. Hier kommt der höchst mögliche technische Standard zum Einsatz der in der „Security Schnittstelle für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen“ beschrieben ist. Es handelt sich um die festgeschriebene, jedoch offengelegte Schnittstelle für das Gesundheits- und Sozialwesen. Erklärtes Ziel der Definitionen ist es, im Gesundheits- und Sozialwesen eine gesicherte digitale Kommunikation unabhängig von der Art der beteiligten Systeme zu gewährleisten. Dabei nimmt die kryptographische Technik als grundlegendes Verfahren einer Sicherheitstechnologie die zentrale Rolle ein.

          Die beteiligten Vertragspartner arbeiten gemeinsam an der Pflege und Weiterentwicklung der Technischen Richtlinien für den elektronischen Datenaustausch. Die Richtlinien regeln die Kommunikation der Krankenkassen mit den Leistungserbringern und Arbeitgebern sowie Dritten wie Ministerien, dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung, der Bundesagentur für Arbeit, den Bundes- und Landesämtern und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.