27.10.2016 - DRG-System 2017 beschlossen

Die Vertragsparteien auf Bundesebene, der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV), haben das DRG-System 2017 beschlossen.


Der G-DRG-Fallpauschalenkatalog für 2017 und die dazugehörigen Abrechnungsbestimmungen wurden vereinbart. Der DRG-Katalog ist seit mehr als 10 Jahren die verbindliche Abrechnungsgrundlage für über 18 Millionen stationäre Fälle und bestimmt über Relativgewichte das Verhältnis der Vergütungen verschiedener Behandlungsfälle zueinander. Die mit den Krankenkassen abgerechnete Höhe der Vergütung wird maßgeblich durch die auf Ebene der Bundesländer vereinbarten Basisfallwerte festgelegt.


Der Katalog 2017 berücksichtigt die Neuregelungen des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) zur Korrektur der Anteile der Sachkosten in den Bewertungsrelationen und zur gezielten Absenkung von Bewertungsrelationen. Außerdem wurden Regelungen getroffen, wie Mengensteigerungen bei den Verhandlungen zwischen einzelnen Krankenhäusern und Krankenkassen berücksichtigt werden können (sogenannter Fixkostendegressionsabschlag).


In die Abrechnungsbestimmungen für das Jahr 2017 wurden lediglich redaktionelle Anpassungen, wie Jahreszahlen und DRG-Verweise vorgenommen. Detaillierte Informationen zum G-DRG-Katalog 2017 mit seinen Anlagen können auf der Website des InEK (Institut) für das Entgeltsystem im Krankenhaus unter http://www.g-drg.de/cms/G-DRG-System_2017 abgerufen werden.