10.01.2019 - Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2019 sinkt auf 0,9 Prozent

Der durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz ist im Jahr 2019 – wie bereits auch im Vorjahr – um 0,1 Prozentpunkte auf nun 0,9 Prozent gesunken. 


Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist ein wichtiger Faktor für die Haushaltsplanungen und die individuellen Beitragssatzentscheidungen der Krankenkassen. Diese sind im Falle der erstmaligen Erhebung oder Erhöhung eines Zusatzbeitrags gesetzlich verpflichtet, ihre Mitglieder vorab in einem gesonderten Schreiben auf das bestehende Sonderkündigungsrecht sowie die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes hinzuweisen. Die Krankenkassen müssen auch über die Übersicht des GKV-Spitzenverbands zu den Zusatzbeitragssätzen aller Krankenkassen informieren. Krankenkassen, deren kassenindividueller Zusatzbeitragssatz den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz übersteigt, müssen dabei ausdrücklich darauf hinweisen, dass auch eine günstigere Krankenkasse gewählt werden kann.


Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse tatsächlich ausfällt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest und richtet sich u. a. danach, ob die Krankenkasse über Finanzreserven verfügt und sie diese auch einsetzt. Mit Stand Januar 2019 liegt die Spanne der kassenindividuellen Zusatzbeitragssätze bei 0,2 bis 1,7 Prozent.