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Wissenswert

Übersicht Expertenstandards

26.02.2020 Die Expertenstandards zu chronischen und akuten Schmerzen sollen zu einem gemeinsamen Expertenstandard zusammengefasst werden. Darüber hinaus ist ein Expertenstandard zur "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege" in Vorbereitung. Bis Mitte 2020 soll der Entwurf vorliegen. Weitere Expertenstandards werden schon seit Jahren in der Pflege umgesetzt.

Errichtung von Pflegekammern in den einzelnen Bundesländern

05.12.2019 Auch in Nordrhein-Westfalen nimmt die Errichtung einer Pflegekammer Fahrt auf. Informieren Sie sich darüber, wie weit die Bemühungen zur Errichtung von Landespflegekammern dort und in den anderen Bundesländern bereits fortgeschritten sind.

Überblick Heimgesetzgebung in den Bundesländern

05.12.2019 Am 24. April 2019 sind umfangreiche Änderungen zum nordrhein-westfälischen Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) in Kraft getreten. Die angepasste WTG DVO trat am 1. Juni 2019 in Kraft. Wie sieht die Heimgesetzgebung in den Bundesländern insgesamt aus? Hier ein kurzer Überblick:

Neues indikatorengestütztes Qualitätssystem ist am 1. November 2019 gestartet

05.11.2019 Ab 1. November 2019 ist das neue Verfahren zur Prüfung der Pflegequalität im stationären Sektor gestartet. Gleichzeitig wurde der Aufbau und Inhalt der Qualitätsdarstellung angepasst.

Qualitätsdarstellung in der Pflege ab 1. November 2019

05.11.2019 Am 1. November 2019 wurde aus dem Transparenzbericht die Qualitätsdarstellung. Es sind drei verschiedene Darstellungsformen vorgesehen, um so auch den unterschiedlichen Informationsbedürfnissen zu entsprechen.

Expertenstandard zur Mundgesundheit

18.10.2019 Im März 2019 wurde mit der Entwicklung eines Expertenstandards zur Mundgesundheit begonnen. Ziel ist die Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebedürftigen in der stationären und ambulanten Pflege sowie in Krankenhäusern.

Datenauswertungsstelle (DAS Pflege) in Betrieb

18.10.2019 Die Datenauswertungsstelle (DAS Pflege) als wichtige Institution im neuen Qualitätssystem in der stationären Pflege hat am 1. Oktober 2019 ihren Betrieb aufgenommen.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab 1. März 2020

10.10.2019 Am 1. März 2020 tritt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu großen Teilen in Kraft. Beruflich qualifiziertes Personal aus Nicht-EU-Ländern oder ihnen nicht gleichgestellte Länder soll nun leichter einreisen können und Anerkennungsverfahren sollen vereinfacht werden.

Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)

21.08.2019 Am 16. August 2019 ist das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) in großen Teilen in Kraft getreten.

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

10.07.2019 Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz vom 11. Dezember 2018 ist zu großen Teilen am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Es verfolgt u.a. das Ziel, spürbare Verbesserungen im Alltag der Pflegekräfte durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege zu erreichen.

          Pflegerecht 2017

          einschließlich PSG III
          Praxiskommentar (Broschüre)
          Artikel-Nr. 41833
          Broschüre
          Format: DIN A5, rd. 630 Seiten inkl. Präsentation zum Online-Seminar
          Stand: 01.01.2017
          ISBN: 978-3-553-41833-1
          Aktualisierungen: --
          Verfügbarkeit: lieferbar
          Preisinformation: inkl. der gesetzlichen MwSt. und versandkostenfreier Zusendung im Inland.
          Preis: 69,90 €

          Zum 1. Januar 2017 ist die mit dem PSG II verkündete große Pflegereform nun endgültig in Kraft getreten. Damit kommen das neue Begutachtungsinstrument (NBI) und die Umstellung des Leistungssystems der Pflegeversicherung zur Anwendung– aus Pflegestufen werden Pflegegrade. Pflegebedürftige Menschen im Leistungsbezug erhalten nach der Umstellung mindestens gleich hohe Leistungen. Überleitungsregelungen sollen den Übergang von Pflegestufen zu Pflegegraden erleichtern.

          Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz – z. B. Menschen mit einer demenziellen Erkrankung – werden direkt in den übernächsten Pflegegrad eingestuft. So wird beispielsweise die Pflegestufe I (2016) automatisch in den Pflegegrad 3 (2017) umgewandelt. Bei Menschen mit vorwiegend körperlichen Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in den nächsten Pflegegrad, beispielsweise wird aus Pflegestufe I (2016) Pflegegrad 2 (2017). Für alle Versicherten, die 2017 erstmals pflegebedürftig werden und einen Antrag auf die Leistungen der Pflegeversicherung stellen, gilt dann das neue Begutachtungsverfahren.

          Die aktuelle Broschüre stellt die neue Rechtslage im Zusammenhang dar, enthält darüber hinaus nicht nur den gesamten aktuellen Gesetzestext des SGB XI, wobei alle Änderungen ab 1. Januar 2017 hervorgehoben sind, sondern auch eine Erstkommentierung zu diesen Änderungen. Leistungsrechtliche Vorschriften im SGB XI werden in bewährter Weise durch die Ausführungen des brandaktuellen, gleichnamigen Rundschreibens des GKV-Spitzenverbandes vom 22. Dezember 2016 ergänzt.

          Darüber hinaus sind auch die Änderungen durch das PSG III vom 23. Dezember 2016 eingearbeitet. Damit einher geht die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Recht der Hilfe zur Pflege. Hiermit wird insbesondere die große Pflegereform auch für die Träger der Sozialhilfe umgesetzt. Auch nach Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kann ein darüber hinausgehender Bedarf an Pflege bestehen. Dieser wird bei finanzieller Bedürftigkeit durch die Hilfe zur Pflege im Rahmen der Sozialhilfe und dem sozialen Entschädigungsrecht gedeckt. Wie im SGB XI ist nun auch im Recht auf Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII und im Bundesversorgungsgesetz (BVG) der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt worden. Damit ist sichergestellt, dass finanziell Bedürftige im Falle der Pflegebedürftigkeit angemessen versorgt werden. Daneben enthält das PSG III

          • Regelungen zur Sicherstellung der Versorgung durch die Länder
          • Regelungen zur Ausweitung der Beratung von Pflegebedürftigen
          • weitere Angebote zur Unterstützung im Alltag
          • Maßnahmen zur Verhinderung von Abrechnungsbetrug und
          • Regelungen der Schnittstellenproblematik zwischen Pflegeversicherung und Eingliederungshilfe.

          Dies alles berücksichtigt die Broschüre und wendet sich damit nicht nur an den Kreis der mit der Pflegeversicherung Befassten, sondern insbesondere auch an die Träger der Sozialhilfe und die mit der Umsetzung des BVG betrauten Behörden sowie alle weiteren Personen und Einrichtungen, die in diesem Bereich ihren Tätigkeitsschwerpunkt haben.