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Wissenswert

Geplante Pflegereform 2021

18.11.2020 Anfang November 2020 hat das Bundesgesundheitsministerium ein Eckpunktepapier zur geplanten Pflegereform 2021 veröffentlicht.

Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz – GPVG

17.11.2020 Das Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz – GPVG sieht im Pflegebereich u. a. eine zukunftsorientierte Personalausstattung für vollstationäre Pflegeeinrichtungen vor.
Quelle: Gesetzentwurf der Bundesregierung

Errichtung von Pflegekammern in den einzelnen Bundesländern

17.11.2020 In Niedersachsen wurde Anfang November 2020 ein Gesetz für die Auflösung der bestehenden Pflegekammer auf den Weg gebracht. Im Gegensatz dazu nimmt die Errichtung einer Pflegekammer in Nordrhein-Westfalen erst Fahrt auf. In Baden-Württemberg wird die Errichtung einer Pflegekammer in die nächste Legislaturperiode verschoben. Informieren Sie sich darüber, wie weit die Bemühungen zur Errichtung von Landespflegekammern dort und in den anderen Bundesländern bereits fortgeschritten sind.

Übersicht Expertenstandards

10.11.2020 Beim Expertenstandard "Sturzprophylaxe" steht die 2. Aktualisierung an. Darüber hinaus ist ein Expertenstandard zur "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege" in Vorbereitung. Weitere Expertenstandards werden schon seit Jahren in der Pflege umgesetzt.

Expertenstandard "Sturzprophylaxe"

10.11.2020 Der Expertenstandard "Sturzprophylaxe" soll nun - nach 2013 - zum zweiten Mal aktualisiert werden. Für die Überarbeitung sind rund 18 Monate veranschlagt.
Quelle: DNQP

Expertenstandard "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege"

10.11.2020 Im März 2021 soll der neue Expertenstandard zur Mundgesundheit erstmals der Fachöffentlichkeit im Rahmen einer Konsensuskonferenz vorgestellt werden. Ziel des Expertenstandards ist die Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebedürftigen in der stationären und ambulanten Pflege sowie in Krankenhäusern.

Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege

13.08.2020 Der Expertenstandard "Schmerzmanagement in der Pflege" liegt nun vor. Dieser ist das Ergebnis der Aktualisierung und Zusammenführung des Expertenstandards "Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten Schmerzen“ und des Expertenstandards "Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen“.
Quelle: DNQP

Nationale Demenzstrategie

08.07.2020 Das Bundeskabinett hat am 1. Juli 2020 die "Nationale Demenzstrategie" beschlossen. Mit HIlfe der dort skizzierten Maßnahmen soll Deutschland langfristig demenzfreundlicher gestaltet werden.

Tagespflege: Maßstäbe und Grundsätze

25.06.2020 Am 1. Juni 2020 sind die Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität und die Qualitätssicherung in der teilstationären Pflege (Tagespflege) in Kraft getreten.

Ergebnisqualität: Veröffentlichung indikatorenbezogener Daten

17.06.2020 Das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz vom 27. März 2020 sieht vor, dass die erste Erhebung der Indikatordaten, die auch veröffentlicht wird, nun erst im ersten Halbjahr 2021 stattfindet.

          Pflegerecht 2017

          einschließlich PSG III
          Praxiskommentar (Broschüre)
          Artikel-Nr. 41833
          Broschüre
          Format: DIN A5, rd. 630 Seiten inkl. Präsentation zum Online-Seminar
          Stand: 01.01.2017
          ISBN: 978-3-553-41833-1
          Aktualisierungen: --
          Verfügbarkeit: lieferbar
          Preisinformation: inkl. der gesetzlichen MwSt. und versandkostenfreier Zusendung im Inland.
          Preis: 68,60 €

          Zum 1. Januar 2017 ist die mit dem PSG II verkündete große Pflegereform nun endgültig in Kraft getreten. Damit kommen das neue Begutachtungsinstrument (NBI) und die Umstellung des Leistungssystems der Pflegeversicherung zur Anwendung– aus Pflegestufen werden Pflegegrade. Pflegebedürftige Menschen im Leistungsbezug erhalten nach der Umstellung mindestens gleich hohe Leistungen. Überleitungsregelungen sollen den Übergang von Pflegestufen zu Pflegegraden erleichtern.

          Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz – z. B. Menschen mit einer demenziellen Erkrankung – werden direkt in den übernächsten Pflegegrad eingestuft. So wird beispielsweise die Pflegestufe I (2016) automatisch in den Pflegegrad 3 (2017) umgewandelt. Bei Menschen mit vorwiegend körperlichen Beeinträchtigungen erfolgt die Einstufung in den nächsten Pflegegrad, beispielsweise wird aus Pflegestufe I (2016) Pflegegrad 2 (2017). Für alle Versicherten, die 2017 erstmals pflegebedürftig werden und einen Antrag auf die Leistungen der Pflegeversicherung stellen, gilt dann das neue Begutachtungsverfahren.

          Die aktuelle Broschüre stellt die neue Rechtslage im Zusammenhang dar, enthält darüber hinaus nicht nur den gesamten aktuellen Gesetzestext des SGB XI, wobei alle Änderungen ab 1. Januar 2017 hervorgehoben sind, sondern auch eine Erstkommentierung zu diesen Änderungen. Leistungsrechtliche Vorschriften im SGB XI werden in bewährter Weise durch die Ausführungen des brandaktuellen, gleichnamigen Rundschreibens des GKV-Spitzenverbandes vom 22. Dezember 2016 ergänzt.

          Darüber hinaus sind auch die Änderungen durch das PSG III vom 23. Dezember 2016 eingearbeitet. Damit einher geht die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Recht der Hilfe zur Pflege. Hiermit wird insbesondere die große Pflegereform auch für die Träger der Sozialhilfe umgesetzt. Auch nach Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs kann ein darüber hinausgehender Bedarf an Pflege bestehen. Dieser wird bei finanzieller Bedürftigkeit durch die Hilfe zur Pflege im Rahmen der Sozialhilfe und dem sozialen Entschädigungsrecht gedeckt. Wie im SGB XI ist nun auch im Recht auf Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII und im Bundesversorgungsgesetz (BVG) der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt worden. Damit ist sichergestellt, dass finanziell Bedürftige im Falle der Pflegebedürftigkeit angemessen versorgt werden. Daneben enthält das PSG III

          • Regelungen zur Sicherstellung der Versorgung durch die Länder
          • Regelungen zur Ausweitung der Beratung von Pflegebedürftigen
          • weitere Angebote zur Unterstützung im Alltag
          • Maßnahmen zur Verhinderung von Abrechnungsbetrug und
          • Regelungen der Schnittstellenproblematik zwischen Pflegeversicherung und Eingliederungshilfe.

          Dies alles berücksichtigt die Broschüre und wendet sich damit nicht nur an den Kreis der mit der Pflegeversicherung Befassten, sondern insbesondere auch an die Träger der Sozialhilfe und die mit der Umsetzung des BVG betrauten Behörden sowie alle weiteren Personen und Einrichtungen, die in diesem Bereich ihren Tätigkeitsschwerpunkt haben.