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Wissenswert

Errichtung von Pflegekammern in den einzelnen Bundesländern

17.07.2018 Seit April 2018 hat nun auch Schleswig-Holstein – neben Rheinland-Pfalz – eine Pflegekammer. In Niedersachsen soll am 8. August 2018 die konstituierende Sitzung stattfinden. In Baden-Württemberg haben sich die Umfrageteilnehmer für die Errichtung einer Pflegekammer entschieden. Bayern hat sich auch bereits festgelegt. Anstelle einer klassischen Pflegekammer gibt es dort eine freiwillige Interessenvertretung. In weiteren Bundesländern zeigen sich konkrete Initiativen, die sich auch für eine berufsständische Vertretung der Pflegeberufe engagieren. Auf Bundesebene zeigen sich Aktivitäten zur Errichtung einer Bundespflegekammer. Informieren Sie sich darüber, wie weit diese Bemühungen im Einzelnen bereits fortgeschritten sind.

Überblick Heimgesetzgebung in den Bundesländern

04.07.2018 Das nordrhein-westfälische Wohn- und Teilhabegesetz soll geändert werden. Bis Ende Juli 2018 läuft die Verbändeanhörung. Darüber hinaus sollen das bayerische Heimgesetz genauso wie das hamburgische reformiert werden. Wie sieht die Heimgesetzgebung in den Bundesländern insgesamt aus? Hier ein kurzer Überblick:

Übersicht Expertenstandards

14.06.2018 Die Implementierung des Expertenstandards "Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz" ist aktuell im Gespräch. Weitere Expertenstandards werden schon seit Jahren in der Pflege umgesetzt.

Forschungsdatenbank zu Pflegeprojekten

02.05.2018 Einen sehr guten Überblick über die Forschungsaktivitäten zur Pflege und Versorgung älterer Menschen in Deutschland stellt das Zentrum für Qualität in der Pflege kostenlos zur Verfügung.

Personalausstattung in Pflegeheimen

21.03.2018 Die Verpflichtung zur Sicherstellung der vertraglich vereinbarten Personalausstattung in Pflegeheimen wird verschärft.

Qualitätsprüfungen in der Pflege

15.03.2018 Es wird voraussichtlich frühestens im Jahr 2019 ein neues Verfahren zur Prüfung der Pflegequalität im stationären Sektor geben, im ambulanten Sektor sogar erst im Jahr 2020.

1. Januar 2018: Höherer Pflegemindestlohn

10.01.2018 Zum 1. Januar 2018 wurde der Pflegemindestlohn für alle Beschäftigten in der Pflegebranche erhöht.

Umsetzung der vereinfachten Pflegedokumentation

09.11.2017 Knapp jede zweite Pflegeeinrichtung nahm im Sommer 2017 bereits an der bundesweiten Implementierung der neuen Pflegedokumentation teil, mit dem Ziel, in der ambulanten und stationären Pflege den Umfang der Pflegedokumentation deutlich zu reduzieren - ohne Abstriche bei der Aussagekraft. Seit April 2017 wird die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation auch im Bereich Kurzzeit- und Tagespflege sukzessive durchgeführt. Das Entbürokratisierungsprojekt wurde zum 1. November 2017 in die Verantwortung der Träger verbände überführt.

Expertenstandard Dekubitusprophylaxe

17.08.2017 Im Juni 2017 ist die neue Ausgabe des Expertenstandards Dekubitusprophylaxe erschienen.

Begutachtungs-Richtlinen

02.08.2017 Seit dem 1. Januar 2017 sind die Begutachtungs-Richtlinien, vom 15. April 2016, bei der Feststellung von Pflegebedürftigkeit zu beachten. Mit Beschluss vom 31. März 2017 wurden die Richtlinien an das PSG III angepasst und in einigen Punkten redaktionell überarbeitet.

          Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II

          Praxiskommentar (Broschüre) und Online-Seminar
          Artikel-Nr. 41832
          Broschüre
          Format: DIN A5, 620 Seiten
          Stand: 01.01.2016
          ISBN: 978-3-553-41832-4
          Aktualisierungen: --
          Verfügbarkeit: lieferbar
          Preisinformation: inkl. der gesetzlichen MwSt. und versandkostenfreier Zusendung im Inland.
          Preis: 69,00 €

          Nach über 9 Jahren Prüfung, Verweisung an Expertenbeiräte und Durchführung diverser Studien kommt nun endlich die große Pflegereform mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG II)! Die Vorsicht des Gesetzgebers zeigt schon, dass hiermit vielfältige Gefahrenpotenziale verbunden sind: Gerechte Leistungsausweitung oder finanzieller Kollaps dieses neuesten Zweiges der Sozialversicherung?

          Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz soll der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Praxis umgesetzt werden. Es hat folgende Schwerpunkte:

          • Einführung von 5 Pflegegraden statt 3 Pflegestufen und
          • deren Feststellung aufgrund eines Neuen Begutachtungsassessments – NBA,
          • detaillierte Übergangsregelungen für Versicherte, die heute schon Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben,
          • Neuregelungen zur Qualität und Qualitätssicherung sowie
          • die erneute Erhöhung des Beitragssatzes um 0,2 Beitragssatzpunkte.

          Das PSG II ist im Wesentlichen am 1. Januar 2016 in Kraft getreten, wobei das Neue Begutachtungsassessment (NBA) und die Umstellung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung erst zum 1. Januar 2017 wirksam werden. Für Versicherte, deren Pflegebedürftigkeit bereits auf der Grundlage des bisherigen Rechts festgestellt wurde, wird durch Überleitungsregelungen sichergestellt, dass sie auch nach der Umstellung mindestens gleich hohe Leistungen erhalten. Nur für die Menschen, die 2017 erstmals pflegebedürftig werden und einen Antrag auf die Leistungen der Pflegeversicherung stellen, gilt dann das neue Begutachtungsverfahren. Wegen dieses schwierigen Übergangs treten schon zum 1. Januar 2016 viele Änderungen in Kraft.

          Die Broschüre stellt die neue Rechtslage im Zusammenhang dar, enthält darüber hinaus nicht nur den gesamten aktuellen Gesetzestext des SGB XI, wobei alle Änderungen seit Verabschiedung des PSG I hervorgehoben sind, sondern auch eine Erstkommentierung zu diesen Änderungen. Als unverzichtbare Praxishilfe beinhaltet die Broschüre selbstverständlich auch wieder das Rundschreiben des GKV-Spitzenverbandes zu den leistungsrechtlichen Vorschriften. In diesem Rundschreiben werden im ersten Schritt die leistungsrechtlichen Vorschriften näher beleuchtet, die zum 1. Januar 2016 aktualisiert werden. Alle leistungsrechtlichen Änderungen, die erst zum 1. Januar 2017 in Kraft treten, werden zunächst durch Hinweise der Autoren erläutert.