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Wissenswert

Übersicht Expertenstandards

21.08.2019 Ein Expertenstandard zur "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege" ist in Vorbereitung. Bis Mitte 2020 soll der Entwurf vorliegen. Weitere Expertenstandards werden schon seit Jahren in der Pflege umgesetzt.

Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)

21.08.2019 Am 16. August 2019 ist das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) in großen Teilen in Kraft getreten.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab 1. März 2020

21.08.2019 Am 1. März 2020 tritt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu großen Teilen in Kraft. Beruflich qualifiziertes Personal aus Nicht-EU-Ländern oder ihnen nicht gleichgestellte Länder soll nun leichter einreisen können und Anerkennungsverfahren sollen vereinfacht werden.

Errichtung von Pflegekammern in den einzelnen Bundesländern

22.07.2019 Am 14. Juni 2019 fand die erste Arbeitssitzung der Pflegekammerkonferenz, der Arbeitsgemeinschaft der einzelnen Landespflegekammern auf Bundesebene, statt. In Nordrhein-Westfalen nimmt die Errichtung einer Pflegekammer auch Fahrt auf.
Informieren Sie sich darüber, wie weit die Bemühungen zur Errichtung von Landespflegekammern in den einzelnen Bundesländern bereits fortgeschritten sind.

Überblick Heimgesetzgebung in den Bundesländern

22.07.2019 Am 24. April 2019 sind umfangreiche Änderungen zum nordrhein-westfälischen Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) in Kraft getreten. Die angepasste WTG DVO trat am 1. Juni 2019 in Kraft. Darüber hinaus sollen das bayerische Heimgesetz genauso wie das hamburgische reformiert werden. Wie sieht die Heimgesetzgebung in den Bundesländern insgesamt aus? Hier ein kurzer Überblick:

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

10.07.2019 Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz vom 11. Dezember 2018 ist zu großen Teilen am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Es verfolgt u.a. das Ziel, spürbare Verbesserungen im Alltag der Pflegekräfte durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege zu erreichen.

Bessere Löhne in der Pflege

27.06.2019 Am 19. Juni 2019 wurde das "Gesetz für bessere Löhne in der Pflege" vom Bundeskabinett beschlossen.
Quelle: www.bundesregierung.de

Vereinfachte Pflegedokumentation "Strukturmodell"

19.06.2019 Mehr als jede zweite Pflegeeinrichtung wendet bereits die neue Pflegedokumentation an, mit dem Ziel, in der ambulanten und stationären Pflege den Umfang der Pflegedokumentation deutlich zu reduzieren. Das Entbürokratisierungsprojekt wurde zum 1. November 2017 in die Verantwortung der Trägerverbände überführt. Im Mai 2019 hat der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste - bpa - turnusmäßig die Projektleitung übernommen.

Neu ab Herbst 2019: Qualitätsprüfungen und Qualitätsdarstellung in der Pflege

12.06.2019 Ab Herbst 2019 gibt es ein neues Verfahren zur Prüfung der Pflegequalität im stationären Sektor. Gleichzeitig wird der Aufbau und Inhalt der Qualitätsdarstellung angepasst.

Qualitätsdarstellung in der Pflege ab 1. November 2019

12.06.2019 Ab dem 1. November 2019 wird aus dem Transparenzbericht die Qualitätsdarstellung. Es sind drei verschiedene Darstellungsformen vorgesehen, um so auch den unterschiedlichen Informationsbedürfnissen zu entsprechen.

          Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II

          Praxiskommentar (Broschüre) und Online-Seminar
          Artikel-Nr. 41832
          Broschüre
          Format: DIN A5, 620 Seiten
          Stand: 01.01.2016
          ISBN: 978-3-553-41832-4
          Aktualisierungen: --
          Verfügbarkeit: lieferbar
          Preisinformation: inkl. der gesetzlichen MwSt. und versandkostenfreier Zusendung im Inland.
          Preis: 69,00 €

          Nach über 9 Jahren Prüfung, Verweisung an Expertenbeiräte und Durchführung diverser Studien kommt nun endlich die große Pflegereform mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG II)! Die Vorsicht des Gesetzgebers zeigt schon, dass hiermit vielfältige Gefahrenpotenziale verbunden sind: Gerechte Leistungsausweitung oder finanzieller Kollaps dieses neuesten Zweiges der Sozialversicherung?

          Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz soll der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Praxis umgesetzt werden. Es hat folgende Schwerpunkte:

          • Einführung von 5 Pflegegraden statt 3 Pflegestufen und
          • deren Feststellung aufgrund eines Neuen Begutachtungsassessments – NBA,
          • detaillierte Übergangsregelungen für Versicherte, die heute schon Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung haben,
          • Neuregelungen zur Qualität und Qualitätssicherung sowie
          • die erneute Erhöhung des Beitragssatzes um 0,2 Beitragssatzpunkte.

          Das PSG II ist im Wesentlichen am 1. Januar 2016 in Kraft getreten, wobei das Neue Begutachtungsassessment (NBA) und die Umstellung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung erst zum 1. Januar 2017 wirksam werden. Für Versicherte, deren Pflegebedürftigkeit bereits auf der Grundlage des bisherigen Rechts festgestellt wurde, wird durch Überleitungsregelungen sichergestellt, dass sie auch nach der Umstellung mindestens gleich hohe Leistungen erhalten. Nur für die Menschen, die 2017 erstmals pflegebedürftig werden und einen Antrag auf die Leistungen der Pflegeversicherung stellen, gilt dann das neue Begutachtungsverfahren. Wegen dieses schwierigen Übergangs treten schon zum 1. Januar 2016 viele Änderungen in Kraft.

          Die Broschüre stellt die neue Rechtslage im Zusammenhang dar, enthält darüber hinaus nicht nur den gesamten aktuellen Gesetzestext des SGB XI, wobei alle Änderungen seit Verabschiedung des PSG I hervorgehoben sind, sondern auch eine Erstkommentierung zu diesen Änderungen. Als unverzichtbare Praxishilfe beinhaltet die Broschüre selbstverständlich auch wieder das Rundschreiben des GKV-Spitzenverbandes zu den leistungsrechtlichen Vorschriften. In diesem Rundschreiben werden im ersten Schritt die leistungsrechtlichen Vorschriften näher beleuchtet, die zum 1. Januar 2016 aktualisiert werden. Alle leistungsrechtlichen Änderungen, die erst zum 1. Januar 2017 in Kraft treten, werden zunächst durch Hinweise der Autoren erläutert.