06.11.2019 - Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz 2020 steigt auf 1,1 Prozent

Der durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz wird im Jahr 2020 1,1 Prozent betragen. Er liegt damit um 0,2 Prozentpunkte höher als im Jahr 2019.


Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist ein wichtiger Faktor für die Haushaltsplanungen und die individuellen Beitragssatzentscheidungen der Krankenkassen.


Wie hoch der individuelle Zusatzbeitragssatz einer Krankenkasse tatsächlich ausfällt, legt die jeweilige Krankenkasse selbst fest und richtet sich u. a. danach, ob die Krankenkasse über Finanzreserven verfügt. Die Finanzreserven der Kassen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Mehr als die Hälfte der Krankenkassen verfügt derzeit über mehr als eine Monatsausgabe Betriebsmittel und Rücklagen. Solange sie diese Quote überschreiten, dürfen sie ihre Zusatzbeiträge nicht anheben. Einige Kassen, deren Finanzreserven deutlich über eine Grenze von einer Monatsausgabe hinausgehen, müssen diese ab 2020 innerhalb der kommenden drei Jahre schrittweise abbauen.